Träume sind Schäume,
oder vielleicht auch nicht?


Glauben Sie an die Macht
der Träume?


Entfliehen Sie für eine Weile dem
Alltag und begleiten Sie Melanie in den Urlaub.


Sie macht sich auf den Weg zu ihrer
Schwester ins Allgäu - rund 600 Kilometer
Autobahn, ganz alleine.


Doch bevor sie ihr Reiseziel erreicht,
beginnt bereits das Abenteuer.


Kann sie dem Mann trauen, den sie
kennen gelernt hat?
Wird es eine Reise ins Glück?


Finden Sie es heraus!


Träumen erlaubt!


ISBN 978-3-935202-55-8


erschienen im Buchverlag Andrea Schmitz
ISBN 978-3-935202-55-8



Leseprobe


... aufs Fahren konnte sie sich kaum noch konzentrieren. Die vielen Reisebusse, die auf der rechten Spur unterwegs waren, nahm sie kaum war. Von Hinten kam ein sehr schneller Wagen mit Lichthupe angeschossen. In ihrer Panik machte Melanie eine viel zu hastige Lenkbewegung und ihr Corsa geriet ins Schlingern. Tausend Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Sie hatte das Gefühl, es wäre eine Ewigkeit vergangen, bis sie sich endlich auf dem Seitenstreifen der Autobahn wiederfand. Noch total geschockt registrierte sie langsam, dass sie es irgendwie geschafft hatte, den Wagen unter Kontrolle zu bekommen und zwischen zwei Bussen hindurch auf den Seitenrand zu gelangen.

***

"Wo steht denn Ihr Wagen?", wollte sie wissen. "Gleich dort drüben, direkt neben Ihrem", Gabriel deutete auf seinen schwarzen Mercedes. Melanies Hals schnürte sich zu. "Der Schwarze aus Wesel?", flüsterte sie. Panik schoss in ihr hoch. Gabriel sah sie mit einem breiten, hämischen Grinsen an, hakte sich bei ihr unter und zog sie mit sich. Melanie wusste nicht so recht was sie tun sollte. Ihre Augen wanderten aufgeregt hin und her. Das Gefühl von Schmetterlingen im Bauch wich einer Übelkeit, wie sie sie in ihrem ganzen Leben noch nie verspürt hatte. Bei den Autos angekommen, drehte er Melanie zu sich herum und zwang sie, ihn anzusehen. Sie erschrak fast zu Tode. Von seinen freundlichen blauen Augen war nichts mehr zu sehen, statt dessen blickte sie in zwei abgrundtief schwarze Augen, in deren Pupillen Feuer zu lodern schien. Gelähmt vor Angst konnte sie weder weglaufen noch schreien. Ehe sie sichs versah, packte Gabriel fest zu und stieß sie mit den Worten: "Nun kümmere ich mich auch um dein wertes Befinden!", in den Kofferraum. Melanie vernahm noch ein schallendes Gelächter, dann wurde es dunkel um sie herum.

***

... gerade als sie den letzten Scheit herausziehen wollte, knackte es hinter ihr in den Sträuchern. Erschrocken drehte sie sich um. Nichts war zu sehen. Melanie ging in die Hocke, um aus einem anderen Blickwinkel zu suchen. Nichts. Wahrscheinlich nur ein Eichhörnchen, oder so, dachte sie. Sie drückte sich am Boden ab, um leichter aus der Hocke hochzukommen, kam hoch und -ZACK- gingen bei ihr die Lichter aus. Wie ein nasser Mehlsack, fiel sie in sich zusammen und rutschte dabei den kleinen Abhang hinunter, der hinter dem Haus begann.

***